Patienteninfo

F&A für Patienten, die eine Hautbiopsie erhalten

1) Welcher Arzt führt eine Hautbiopsie durch?
In der Regel der Dermatologe oder Chirurg.
2) Welche Vorsichtsmaßnahmen sind nach einer
Hautbiopsie zu treffen?
In den ersten 2 Tagen nach der Operation sollte
kein Wasser in die Wunde gelangen. Die Wunde
sollte sauber und trocken gehalten werden bis sie
komplett zu geheilt ist.
3) Wann können die Fäden entfernt werden?
Wurde die Entnahmestelle bei größeren
Biopsie-Durchmessern genäht, können die Fäden im
Gesicht normalerweise nach 5-6 und am Körper nach
10-12 Tagen entfernt werden.
4) Kann die Wunde nach der Biopsie bluten?
In seltenen Fällen kann es zu leichten Blutungen kommen.
Dies erfordert in der Regel keinen neuen Besuch beim Arzt, wohl aber bei:
  • Schwellung, Schmerzen oder Rötung der Wunde
  • erhöhter Temperatur
  • starker Blutung der Wunde
5) Besteht irgendein Risiko bei der Durchführung einer Stanzbiopsie?
In seltenen Fällen kann sich die Wunde entzünden
und muss antiseptisch behandelt werden.
Es besteht die Gefahr einer Narbenbildung.
6) Wie kann eine Biopsie zur Reduzierung der Hautkrebsgefahr beitragen?
Eine frühe Diagnose ist der Schlüssel zur erfolgreichen
Behandlung eines Hautkrebses. Sicher erreicht man diese nur mit einer Hautbiopsie.
7) Wann ist eine Hautbiopsie angezeigt?
Definitive Regeln, wann eine Biopsie zu entnehmen ist,
gibt es nicht. Eine Biopsie sollte aber immer dann
entnommen werden, wenn
  • Läsionen ein neoplastisches Aussehen haben
  • Dermatosen völlig ungewöhnlich oder sehr schwerwiegend erscheinen
  • Hautläsionen auf eine angemessene Therapie innerhalb von drei Wochen nicht ansprechen
 8) Was nutzt mir eine Hautbiopsie?
Eine Biopsie ist die Entnahme von Gewebe, dessen genaue
Untersuchung Aufschluss über die vorliegende Erkrankung liefert.
Ohne diese feingewebliche Untersuchung ist eine eindeutige Diagnose
und damit eine adäquate Behandlung häufig nicht möglich.
9) Warum sollte mein Arzt Biopsy Punch Faroderm verwenden?
Der Biopsy Punch Faroderm besitzt eine mehrfach gehärtete und
dank eines speziellen Verfahrens extrem scharfe Schneide. Er durchdringt
mühelos alle Hautschichten und liefert ein sauber definiertes Biopsat.
10) Wird die Hautbiopsie von der Krankenkasse bezahlt?
Bei entsprechender medizinischer Diagnose wird den
Hautbiopsie von den Kassen bezahlt.
11) Wie geht eine Hautbiopsie vonstatten?
Die Hautbiopsie ist eine sehr einfache Methode
zur Entnahme einer Hautprobe und nimmt nur
etwa 10-15 Minuten in Anspruch.
Hierzu wird die Entnahmestelle desinfiziert und
anästhesiert. Dann wird mit einer Einmal-
Hautstanze (z. B. Biopsy Punch Faroderm) eine
zylinderförmige Probe aus der Haut gestanzt.
Zum Schluss wird die Wunde mit einem Verband
verschlossen. Eine Naht ist nur bei größeren
Durchmessern (>4mm) erforderlich. Normalerweise heilt
die Wunde innerhalb 1-2 Wochen.